Wenn eine Tageskarte plötzlich genau das ausspricht, was in dir steckt
Manchmal ziehst du eine Karte und denkst im ersten Moment:
Das kann jetzt nicht wahr sein.
Genau so ging es mir heute.
Und das Spannende daran war: Die Geschichte begann eigentlich schon, bevor ich die Karte überhaupt gezogen hatte.
Ich saß da und dachte darüber nach, wie sehr ich es liebe zu schreiben.
Gedanken festzuhalten. Dinge zu hinterfragen. In mich hineinzuhören. Journaling zu machen. Mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.
Das alles begleitet mich schon sehr lange.
Und auch Tageskarten gehören für mich dazu.
Für mich ist das keine weitere Aufgabe auf irgendeiner To-do-Liste.
Ganz im Gegenteil.
Ich mache es, weil ich es liebe.
Und genau darüber hatte ich gerade gesprochen und nachgedacht, als ich meine Tageskarte zog.
Und dann zog ich Athene
Ich drehte die Karte um und las:
Athene.
Und darunter stand dieser Satz:
„Du darfst ruhig kraftvoll sein.“
Da war schon der erste Moment, in dem ich dachte:
Okay. Das passt gerade ziemlich gut.
Aber richtig berührt hat es mich, als ich anschließend im Begleitbuch nachgelesen habe.
Denn dort geht es unter anderem um die Angst vor der eigenen Kraft.
Um die Sorge, dass andere Menschen einen ablehnen könnten, wenn man diese Kraft zeigt.
Und genau da hat es mich erwischt.
Denn das ist ein Thema, das ich kenne.
Was denken die anderen über mich?
Vielleicht kennst du diese Gedanken auch.
Du möchtest etwas machen, das dir wichtig ist.
Du möchtest eine Seite von dir zeigen, die wirklich zu dir gehört.
Und gleichzeitig meldet sich diese kleine Stimme:
Was denken die anderen darüber?
Was, wenn sie mich belächeln?
Was, wenn sie schlecht über mich sprechen?
Was, wenn sie mich nicht mehr verstehen?
Oder sogar:
Was, wenn jemand mich deshalb ablehnt?
Ich kenne diese Gedanken.
Gerade bei Dingen, die mit Spiritualität zu tun haben, habe ich erlebt, dass nicht jeder Mensch damit etwas anfangen kann.
Und natürlich muss das auch niemand.
Aber manchmal führt die Angst vor der Meinung anderer dazu, dass wir anfangen, einen Teil von uns selbst kleiner zu machen.
Wir erzählen weniger darüber.
Wir zeigen ihn nicht.
Wir passen uns an.
Und irgendwann fragen wir uns vielleicht sogar selbst, ob dieser Teil von uns überhaupt noch Platz haben darf.
Vielleicht ist genau das gerade mein Neuanfang
Während ich meinen Blog aufbaue, merke ich nämlich etwas.
Hier kommen plötzlich Dinge zusammen, die mich schon sehr lange begleiten.
Schreiben.
Persönlichkeitsentwicklung.
Journaling.
Menschen begleiten.
Meine Erfahrungen.
Meine Gedanken.
Und eben auch meine spirituelle Seite.
Das sind keine Dinge, die ich mir gerade ausdenke, weil ich einen Blog brauche.
Sie waren längst da.
Vielleicht habe ich ihnen nur nicht immer den Raum gegeben, den sie eigentlich haben wollten.
Und gerade deshalb fühlt sich das, was ich momentan mache, für mich so besonders an.
Weil ich anonym sein kann, kann ich frei sein
Auch dieser Gedanke kam mir heute sehr deutlich.
Im Moment schreibe ich meinen Blog zunächst anonym.
Und vielleicht könnte man denken:
Dann versteckst du dich doch.
Für mich fühlt es sich gerade überhaupt nicht so an.
Im Gegenteil.
Weil ich erst einmal anonym sein kann, kann ich frei sein.
Ich kann schreiben.
Ich kann ausprobieren.
Ich kann über Dinge sprechen, die mich beschäftigen.
Ich kann meine spirituelle Seite mit hineinnehmen.
Und ich muss dabei nicht ständig darüber nachdenken, was irgendein Mensch aus meinem persönlichen Umfeld darüber sagen könnte.
Denn ganz ehrlich. Gerade die Menschen, die uns am nächsten Stehen sind die, die uns oft kritisieren.
Dieser geschützte Raum tut mir gerade gut.
Vielleicht kommt irgendwann ein Zeitpunkt, an dem sich das verändert.
Vielleicht möchte ich mich irgendwann zeigen.
Vielleicht auch nicht.
Das muss ich heute noch gar nicht entscheiden.
Im Moment darf ich einfach erleben, wie es sich anfühlt, meiner eigenen Stimme mehr Raum zu geben.
Zufall oder Synchronicität?
Und genau in diesem Moment ziehe ich Athene.
Eine Karte, bei der es um die eigene Kraft und darum geht, sie nicht aus Angst vor Ablehnung zurückzuhalten.
Zufall?
Vielleicht.
Ich kann dir nicht sagen, warum ich ausgerechnet diese Karte gezogen habe.
Aber ich kenne solche Momente.
Manche Menschen nennen sie Synchronizität.
Das sind diese Situationen, in denen etwas im Außen plötzlich erstaunlich genau zu dem passt, was uns gerade innerlich beschäftigt.
Und genau deshalb liebe ich Tageskarten.
Nicht, weil ich glaube, dass eine Karte mir morgens meinen kompletten Tag vorhersagen muss.
Darum geht es mir gar nicht.
Für mich kann eine Karte vielmehr ein Impuls sein.
Eine Frage.
Ein Spiegel.
Etwas, das mich plötzlich auf einen Gedanken bringt, den ich sonst vielleicht einfach wieder weggeschoben hätte.
Diese Blitzgedanken kenne ich auch aus Beratungen
Etwas Ähnliches habe ich schon häufiger erlebt, wenn ich Menschen begleite.
Mitten in einem Gespräch kommt mir manchmal plötzlich ein Gedanke.
Ich nenne das gerne einen Blitzgedanken.
Ich weiß vorher nicht, dass er kommt.
Aber plötzlich ist er da.
Und manchmal spreche ich ihn einfach aus.
Dann passiert es, dass mein Gegenüber sagt:
„Ja! Genau. Genau das ist es.“
Oder:
„Jetzt verstehe ich das.“
Solche Momente faszinieren mich bis heute.
Ist es Intuition?
Ist es Erfahrung?
Nehmen wir vielleicht viel mehr wahr, als uns bewusst ist?
Ich weiß es nicht.
Und inzwischen finde ich, dass ich auch gar nicht für alles sofort eine perfekte Erklärung brauche.
Manches darf mich einfach berühren.
Was bedeutet „ruhig kraftvoll“ für mich?
An meiner heutigen Karte gefällt mir besonders dieses eine Wort:
ruhig.
Du darfst ruhig kraftvoll sein.
Nicht laut.
Nicht kämpferisch.
Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist.
Du musst niemanden von deiner Meinung überzeugen.
Und du musst auch nicht dafür sorgen, dass jeder Mensch deinen Weg versteht.
Vielleicht bedeutet Kraft manchmal einfach:
Ich weiß, was zu mir gehört.
Ich weiß, was mir wichtig ist.
Ich vertraue meiner Wahrnehmung ein bisschen mehr.
Und ich erlaube mir, meinen eigenen Weg zu gehen.
Auch wenn jemand anderes diesen Weg vielleicht nicht wählen würde.
Das ist für mich eine wunderschöne Form von Stärke.
Und was ist mit deiner eigenen Kraft?
Vielleicht möchtest du dir jetzt einmal eine Frage stellen:
Gibt es etwas an dir, das du kleiner machst, weil du Angst davor hast, was andere darüber denken könnten?
Vielleicht ist es eine Fähigkeit.
Eine Idee.
Ein Traum.
Eine berufliche Veränderung.
Deine Kreativität.
Deine Spiritualität.
Oder irgendeine andere Seite an dir, die schon lange wieder mehr Platz haben möchte.
Du musst sie nicht morgen der ganzen Welt präsentieren.
Vielleicht reicht es für heute vollkommen aus, sie selbst wieder ernst zu nehmen.
Möchtest du eine Tageskarte einmal selbst ausprobieren?
Vielleicht hast du beim Lesen gerade gedacht:
Was würde mir eigentlich eine Tageskarte zeigen?
Genau dafür habe ich „7 Tage mit deiner Tageskarte“ erstellt.
Du brauchst dafür keine Vorkenntnisse.
Und es geht auch nicht darum, jeden Morgen krampfhaft nach irgendeiner geheimen Botschaft zu suchen.
Ich möchte dich vielmehr dazu einladen, dir sieben Tage lang jeden Tag einen kleinen Moment für dich zu nehmen.
Du ziehst deine Karte.
Du schaust sie dir an.
Und bevor du irgendwo nach ihrer Bedeutung suchst, fragst du dich erst einmal:
Was sehe ich?
Was fühle ich dabei?
Welcher Gedanke kommt mir spontan?
Und gibt es vielleicht gerade etwas in meinem Leben, das diese Karte in mir berührt?
Genau daraus kann eine wunderschöne Form der Selbstreflexion entstehen.
Vielleicht ziehst du eine Karte und denkst:
Heute sagt sie mir überhaupt nichts.
Auch das ist vollkommen okay.
Und vielleicht gibt es einen anderen Tag, an dem du deine Karte umdrehst und plötzlich genau diesen Moment hast, den ich heute mit Athene hatte:
„Das kann jetzt nicht wahr sein. Genau darüber habe ich doch gerade nachgedacht.“
Wenn du das einmal selbst ausprobieren möchtest, kannst du dich hier kostenlos für „7 Tage mit deiner Tageskarte“ anmelden.
Vielleicht musst du gar nicht jemand Neues werden
Meine Athene-Karte nehme ich heute jedenfalls mit.
Nicht als Vorhersage.
Sondern als Erinnerung.
Eine Erinnerung daran, dass ich nicht jeden Teil von mir verstecken muss, nur weil andere Menschen ihn vielleicht nicht verstehen.
Und vielleicht ist das auch eine kleine Erinnerung für dich.
Wir sprechen so oft davon, uns verändern zu wollen.
Stärker zu werden.
Selbstbewusster zu werden.
Endlich die Frau zu werden, die wir gerne wären.
Aber vielleicht müssen wir manchmal gar nicht jemand Neues werden.
Vielleicht besteht ein Teil unseres Wandels darin, wieder mehr von der Frau zuzulassen, die längst in uns steckt.
Und vielleicht dürfen wir dabei ganz ruhig anfangen.
Ruhig. Kraftvoll. Und auf unsere eigene Art.




