50 Journaling-Fragen im Herbst: Gedanken sortieren, loslassen und Klarheit finden

50 Journaling-Fragen im Herbst: Gedanken sortieren, loslassen und Klarheit finden

50 Journaling-Fragen im Herbst: Gedanken sortieren, loslassen und Klarheit finden

Der Herbst hat für mich etwas Besonderes: Die Tage werden kürzer, die Blätter verändern sich und der Sommer zieht sich zurück. Für mich ist das eine Einladung, langsamer zu werden und wieder genauer hinzuhören: Wie geht es mir gerade? Was möchte ich loslassen? Und was wünsche ich mir für die nächsten Monate?

Journaling kann dir helfen, Gedanken aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Dafür habe ich dir 50 Journaling-Fragen für den Herbst zusammengestellt. Such dir eine aus, die dich anspricht, nimm dir eine Tasse Kaffee oder Tee und fang einfach an. Du musst nicht alle Fragen beantworten. 🍂

Finde die Fragen, die gerade zu dir passen

Was ist Journaling eigentlich?

Beim Journaling schreibst du auf, was dich beschäftigt – zum Beispiel als Antwort auf eine Frage. Es geht weder um perfekte Formulierungen noch um richtige Antworten. Niemand muss deine Gedanken später lesen. Oft reichen fünf oder zehn Minuten, um etwas zu entdecken, das dir vorher nicht bewusst war.

Speichere dir diese Grafik auf Pinterest, wenn du die Fragen später in Ruhe ausprobieren möchtest.

Herbstliche Grafik mit drei Journaling-Fragen zu Loslassen, Dankbarkeit und Geborgenheit. Darunter liegen ein rosafarbenes Notizbuch, ein Stift und eine Tasse.

1. 🍂 Ankommen & Loslassen

Der Herbst erinnert uns daran, dass Loslassen zum Leben gehört. Wir Menschen halten trotzdem oft an Gedanken, Erwartungen oder alten Plänen fest. Diese Fragen helfen dir, zu erkennen, was du nicht länger mittragen möchtest.

  1. Was beschäftigt mich gerade am meisten?
  2. Was möchte ich nicht länger mit mir herumtragen?
  3. Welche Gedanken drehen sich immer wieder in meinem Kopf?
  4. Was darf ich loslassen, damit mein Leben leichter wird?
  5. Woran halte ich fest, obwohl ich längst weiß, dass es mir nicht mehr guttut?
  6. Welche Erwartung an mich selbst möchte ich nicht mehr erfüllen müssen?
  7. Was gehört zu einer früheren Version von mir?
  8. Welche offene Entscheidung kostet mich gerade besonders viel Energie?
  9. Was würde passieren, wenn ich etwas nicht mehr kontrollieren müsste?
  10. Was möchte ich bewusst nicht mit in die nächsten Monate nehmen?

Du musst nicht sofort eine Lösung finden. Manchmal ist es schon ein wichtiger Schritt, zu erkennen: Das belastet mich.

2. 💗 Selbstfürsorge & Wohlbefinden

Selbstfürsorge kann ein gemütlicher Abend sein – aber auch eine Grenze, eine Pause oder ein abgesagter Termin. Frag dich, was du gerade brauchst und was im Alltag zu kurz kommt.

  1. Wie geht es mir im Moment wirklich?
  2. Was tut mir gerade besonders gut?
  3. Was gibt mir Energie?
  4. Was raubt mir immer wieder Energie?
  5. Wo stelle ich meine eigenen Bedürfnisse regelmäßig hinten an?
  6. Was könnte ich diese Woche nur für mich tun?
  7. Welche kleine Gewohnheit würde meinem Wohlbefinden guttun?
  8. Wo dürfte ich freundlicher mit mir selbst umgehen?
  9. Was brauche ich gerade mehr: Ruhe, Bewegung, Nähe, Rückzug oder etwas ganz anderes?
  10. Welche kleine Sache könnte meinen Alltag im Herbst schöner machen?

3. 💭 Gefühle & Gedanken

Manchmal ist der Kopf so voll, dass du kaum noch weißt, was dich unruhig macht. Schreiben kann dir helfen, deine Gedanken zu sortieren und deinen Gefühlen Raum zu geben.

  1. Welches Gefühl begleitet mich in letzter Zeit besonders häufig?
  2. Was macht mir gerade Sorgen?
  3. Was macht mich im Moment glücklich?
  4. Worüber denke ich viel zu oft nach?
  5. Welche Gedanken möchte ich nicht länger für Tatsachen halten?
  6. Was würde ich einer guten Freundin sagen, wenn sie gerade in meiner Situation wäre?
  7. Bei welchem Thema mache ich mir selbst besonders viel Druck?
  8. Was darf gerade einfach sein, ohne dass ich es sofort lösen muss?
  9. Welche Situation würde ich gern mit etwas mehr Abstand betrachten?
  10. Welchen Gedanken möchte ich in den nächsten Wochen häufiger denken?

4. ✨ Wünsche & Ziele

Im Alltag kümmern wir uns oft um das, was erledigt werden muss. Die eigenen Wünsche geraten dabei leicht in den Hintergrund. Hier darfst du überlegen, was du dir für dein Leben wünschst, ohne gleich einen fertigen Plan zu brauchen.

  1. Was wünsche ich mir für die nächsten drei Monate?
  2. Was möchte ich bis zum Jahresende noch erleben oder verändern?
  3. Welches Ziel ist mir wirklich wichtig – und welches glaube ich nur erreichen zu müssen?
  4. Was möchte ich häufiger in meinem Alltag fühlen?
  5. Wofür möchte ich mir endlich wieder mehr Zeit nehmen?
  6. Was würde ich ausprobieren, wenn ich keine Angst hätte, es falsch zu machen?
  7. Welchen Wunsch schiebe ich schon viel zu lange auf?
  8. Was würde mein Leben im Moment ein kleines bisschen schöner machen?
  9. Welche Entscheidung könnte mir mehr Freiheit geben?
  10. Was möchte ich später einmal nicht bereuen, nie versucht zu haben?

5. 🌱 Neuanfang & Veränderung

Vielleicht spürst du, dass sich etwas verändern darf, weißt aber noch nicht genau, was. Du musst nicht sofort dein ganzes Leben umstellen. Vielleicht reicht erst einmal eine Richtung.

  1. Was möchte ich in meinem Leben gerade verändern?
  2. Wenn ich nur eine Sache verändern dürfte – welche wäre es?
  3. Was hält mich bisher davon ab, damit anzufangen?
  4. Wovor habe ich bei einer Veränderung am meisten Angst?
  5. Was könnte passieren, wenn ich noch ein weiteres Jahr nichts verändere?
  6. Was wäre der kleinste erste Schritt, den ich gehen könnte?
  7. Wo warte ich noch auf den perfekten Zeitpunkt?
  8. Was möchte ich mir selbst endlich wieder zutrauen?
  9. Welche Version von mir möchte ich in den nächsten Monaten stärker leben?
  10. Wenn mein nächstes Kapitel heute beginnen würde – womit würde es anfangen?

Die letzte Frage mag ich besonders. Ein neues Kapitel kann mit einem Telefonat, einem Spaziergang oder einem klaren Nein beginnen. Vielleicht auch mit dem Eingeständnis: So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.

Beim Schreiben erkennst du vielleicht, dass dich bestimmte Gedanken oder Gewohnheiten immer wieder begleiten. Mein kostenloser 7-Tage-Muster-Check hilft dir, genauer hinzuschauen und einen ersten kleinen Schritt zur Veränderung zu finden.

Hier geht’s zum kostenlosen 7-Tage-Muster-Check.

Wie du die 50 Journaling-Fragen nutzen kannst

Mach aus den Fragen keine neue Aufgabe zum Abhaken. Wähle morgens oder abends eine aus oder bleibe bei der Frage, die dich besonders berührt. Wenn dir eine Frage gerade zu viel ist, darfst du sie überspringen.

Dein kleines Herbst-Ritual: Leg das Handy weg, hol dir ein Getränk und schlag dein Notizbuch auf. Eine Frage und zehn Minuten Zeit reichen für den Anfang.

Ein Notizbuch für deine Gedanken

Du brauchst zum Journaling nur Papier und einen Stift. Wenn du dir dafür ein eigenes Notizbuch gönnen möchtest, findest du hier eine Möglichkeit, deine Antworten und Gedanken an einem Ort festzuhalten.

Notizbuch bei Amazon ansehen

Werbung / Affiliate-Link: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Du musst beim Journaling nichts „richtig“ machen

Wenn dir nichts einfällt, schreib genau das auf: „Mir fällt dazu gerade nichts ein.“ Vielleicht entsteht daraus ein nächster Gedanke. Deine Antworten dürfen widersprüchlich sein und sich verändern. Journaling ist kein Schulaufsatz – es geht darum, dir selbst zuzuhören.

Dein nächster kleiner Schritt

Vielleicht brauchst du gerade noch keine fertige Antwort. Eine gute Frage kann schon zeigen, wo ein Wunsch, eine Grenze oder eine Entscheidung auf dich wartet. Nimm dir diesen Herbst etwas Raum dafür und frag dich: Was möchte eigentlich ich? 🍂💗

Wenn du dabei wiederkehrende Muster besser verstehen möchtest, begleite ich dich mit meinem kostenlosen 7-Tage-Muster-Check. Du bekommst kleine Impulse per E-Mail, mit denen du Schritt für Schritt genauer hinschauen kannst.

Das könnte dich auch interessieren

Nach oben scrollen